Akrobatik: Training · Technik · Inszenierung, 5. Auflage by Michael Blume

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500 kp * (Junghanns, 1986, S. 57) *Der Einfachheit halber werden sämtliche Werte in kp angegeben; 1 kg übt den Druck von 1 kp aus; 1 kp = 9,81 N. Neuere Untersuchungen von Tütsch und Ulrich bestätigen diese Zahlen. Nur die Kompressionsfestigkeit der Wirbelkörper der Lendenwirbelsäule wird bei ihnen mit 730 kp angegeben (vgl. Steinbrück, 1982, S. 63). Aus der Aufstellung wird ersichtlich, dass die Bandscheiben eine wesentlich höhere Druckfestigkeit aufweisen als die Wirbelkörper. Dass sie trotzdem bei Belastungen sehr gefährdet sind, liegt an ihrem schlecht ernährten (bradytrophen) Gewebe.

Bei einer gekrümmten Wirbelsäule verteilt sich der Druck nicht gleichmäßig auf die gesamte Bandscheibe, sondern es entsteht ein starker Druck (D) vorn und eine Zugspannung (Z) hinten (siehe Abb. 20). A B Abb. 20: Druckverteilung der Hebelast auf die Zwischenwirbelscheiben der Lendenwirbelsäule bei falscher (A) und bei richtiger (B) Hebetechnik Bei ungleichmäßig verteiltem Druck besteht die Gefahr, dass die Belastungsgrenze überschritten werden kann. Wie Abb. 20 B zeigt, wird der Lastdruck durch das Heben mit gestrecktem Rücken und gebeugten Knien besser auf die gesamte Bandscheibe verteilt.

B. 2009 10:18 Uhr Seite 52 Akrobatik Training ·Technik·Inszenierung wie Drehungen um die Längsachse. Der straffe Bandapparat und die Mechanik der Wirbelbogengelenke verhindern zwar größere Bewegungen von Wirbel zu Wirbel, doch die Summation dieser Teilbewegungen sowie die Elastizität der Bandscheiben führt zu einer allseitigen Biegsamkeit des Rückgrats. Ihre statische und dynamische Funktion erfordert, dass die Wirbelsäule so stabil wie möglich und so beweglich wie notwendig ist. Zwangsläufig leitet sich dabei die Frage nach ihrer Belastbarkeit (deren Grenzen) und nach Gefährdungsmomenten ab, wie sie ohne Weiteres in der Akrobatik auftreten können.

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